Wie du deine Morgenroutine für mehr Energie findest

Eine Routine am Morgen ist wunderbar: Sie gibt dir Sicherheit, Struktur und sorgt dafür, dass kein Stress aufkommt. Mit einer Morgenroutine kannst du entspannt und voller Energie in den Tag starten.

Was ist eine Morgenroutine?

Eine Morgenroutine ist ein bewusst gestalteter Ablauf der ersten Stunden eines Tages. Wichtig dabei ist, dass du sie täglich umsetzt, sodass eine Routine entsteht. Nur dann bringt dir die Morgenroutine positive Effekte. Eine Morgenroutine ist auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt und somit ganz individuell. Ich erzähle dir gleich von meiner Routine. Aber vielleicht passt ein anderer Ablauf viel besser zu dir.

Warum ist eine Morgenroutine so wichtig?

Die ersten Stunden nach dem Aufstehen sind für viele Menschen vor allem eins: Stress pur. 3 mal den Wecker ausdrücken. Dann muss alles schnell gehen. Du hast keine Lust auf den Tag. Aber so viel ist zu erledigen: duschen, umziehen, schnell frühstücken. Etwas mit dem Partner klären. Eventuell die Kinder in den Kindergarten oder die Schule bringen. Vielleicht hast du zu Hause auch etwas vergessen? Dann schnell noch einmal zurückeilen, anschließend zum Auto hetzen oder die Bahn erwischen. Und hoffentlich einem Stau entgehen.

Wie klingt das für dich? Für mich klingt es nach viel Stress und wenig Spaß. Ich habe mich bewusst für einen entspannten Start in den Tag entschieden. Hier gilt auch nicht die Ausrede: Dafür habe ich keine Zeit. Denn gerade wer merkt, dass er keine Zeit hat, der sollte sich mehr Zeit nehmen. Dies kann man tun, indem man zum Beispiel etwas früher aufsteht oder am Abend vorher schon einiges plant.

Wie finde ich meine Morgenroutine?

Der perfekte Start in den Tag sieht eben für jeden Menschen ein wenig anders aus. Schon um 5 aufstehen oder erst 8 Uhr? Kaffee oder Tee? Sport oder lieber Ruhe?

Mein Expertentipp: Probiere eine Woche lang verschiedene Dinge aus und notiere dir anschließend, wie du dich dabei gefühlt hast. Nach einer Woche siehst du dir deine Notizen an. Rituale, die dir Kraft und Energie geben, sollten Einzug in deine Morgenroutine finden. Auf alles andere kannst du guten Gewissens verzichten.

Hier sind einige Ideen für deine Morgenroutine:

  • Früh aufstehen
  • Sich beim Aufwachen Zeit nehmen
  • Yoga, Qi Gong oder Dehnungsübungen praktizieren
  • Ein Glas heißes Wasser trinken
  • Den morgendlichen Kaffee bewusst genießen
  • Eine Morgenmeditation machen
  • Ruhige Musik hören
  • Mit dem Partner reden
  • Die Zeitung lesen
  • Bewusst auf das Checken der E-Mails verzichten
  • Dankbarkeit praktizieren
  • Entspannt den Tag planen (Hier findest du Tipps für tolle Terminplaner)

Eine Anleitung für deine Morgenroutine

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Meine Morgenroutine

positiv-denken-achtsamkeit-meditation-sarah-m-richterNach dem Aufstehen trinke ich einen Slow Coffee in einer Karaffe. Ich verzichte bewusst auf einen Kaffeevollautomaten. Das spart Energie und schont die Umwelt. Ein Slow Coffee ist mehr als nur ein Kaffee – es ist eine Lebenseinstellung. Beim Slow Coffee geht es darum sich viel Zeit bei der Zubereitung zu lassen und diese auch bewusst wahrzunehmen. Den Kaffee anschließend mit Achtsamkeit zu genießen, sorgt für einen gemütlichen und entspannten Start in den Tag. So kommt erst gar kein Stress auf.

Ich trinke meinen Kaffee mit Milch,  Kardamom und Zimt, denn ich liebe den Geschmack orientalischer Gewürze. Kardamom ist das Antidepressivum der Natur, denn wirkt entspannend und stimmungsaufhellend.  Zimt wärmt immens und wird auch bei Erkältungen wird es eingesetzt. Wenn du keinen Kaffee magst, kannst du natürlich auch eine Tasse Tee oder eine Glas heißes Wasser trinken.

Dann frühstücke ich in Ruhe. Bei mir gibt es meist eine Scheibe Avocado- oder Käsebrot und zwei weich gekochte Eier. Dazu trinke ich ein Glas Wasser.

Nachdem mein Kind versorgt ist und ich gefrühstückt habe, mache ich meine Morgen Meditation. Als Trainerin für Meditation liebe und lebe ich die Achtsamkeit. Das klappt nicht täglich, aber fast immer. Meditieren tut besonders am Morgen sehr gut, weil der Kopf noch nicht so voll ist. (Hier kannst du übrigens meine 7 Tipps für Meditations-Anfänger lesen.)

Nach meiner Morgen-Meditation folgt Bewegung. Ich mache ein paar Dehnungsübungen und jogge eine Runde mit dem Kinderwagen durch den Park. Davon kann mich kein schlechtes Wetter abhalten. Das Gute an einer Morgenroutine ist nämlich der stetig gleiche Ablauf. So haben Ausreden keine Chance.

Für dich

Damit auch du zukünftig voller Lebensfreude und mit Leichtigkeit aus dem Bett springst, schenke ich dir eine Gratis-Anleitung für deine neue Morgenroutine. Außerdem verrate ich dir Tipps und Tricks zum Dranbleiben. Worauf wartest du noch? Lade sie dir jetzt herunter!

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18 Kommentare zu „Wie du deine Morgenroutine für mehr Energie findest

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  1. Das ist eine gute Sache und seit vielen Jahren habe ich da so meine eigene Gewohnheit. Aber gleich zur Kritik, ich find doch immer was: mit dem Partner reden? Frühmorgens? Also, ich habe da andere Erfahrungen gemacht… Also bei manchen Ratschlägen gut abwägen, nicht nur, ob sie einem selbst in den Kram passen sondern auch dem Rest der Welt! Meine Morgenroutine? Na, aufstehen und mit den Vierbeinern raus! Hunde haben wenig Rechte in unserer Welt, aber das Recht auf regelmäßige Spaziergänge, das wenn ihnen genommen wird reden wir nur noch von Tierquälerei. Der Vorteil? Ich komm aus den Federn, ich muß an die frische Luft und so Details wie Wetter sind schnurzegal. Dann, ja, dann wird erst mal gefrühstückt, dann ins Bad – und dann kann der Tag kommen, wenn er denn unbedingt meint. Das geht ganz gut. Aber so richtig funktioniert das auch erst, seit keine kleinen oder Schulkinder mehr im Haus sind. Die haben so ihre eigenen, zwar noch unausgereiften aber trotzdem alle einschließenden Angewohnheiten.

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    1. Liebe Petra,
      danke, dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten. Ich bespreche morgens mit meine Mann in Ruhe die ToDos des Tages. Aber das kann jeder halten wie er mag.

      Mit dem Hund rauszugehen ist natürlich auch eine schöne Ergänzung für eine Morgenroutine. Das hält fit und beugt Stress vor.

      Und ja: Schön, dass du deine Freiheiten als Mama von groß gewordenen Kindern genießt. Das hat ja auch seine Vorteile. Mehr Zeit für dich!

      Sonnige Grüße
      Sarah

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    2. Mit meinen Kindern kann ich auf eine feste Routine am Morgen nicht verzichten, da wir es sonst nie pünktlich aus dem Haus schaffen würden. Diese sieht allerdings ganz anders aus als die, die du vorgeschlagen hast. Zudem ist mein Partner schon lange aus dem Haus, wenn wir aufstehen. Als Meditation setze ich hier aber meinen morgendlichen Kaffee gleich.
      Viele Grüße
      Wioleta von http://www.busymama.de

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      1. Liebe Wioleta, danke, dass du deine Routine mit uns teilst. Das stimmt: Wenn man Kinder hat, werden Routinen ganz besonders wichtig.

        Entspannte Grüße
        Sarah

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      2. Ich stehe immer um 5 Uhr auf und mache mich fertig für die Arbeit. So früh esse ich noch nichts, das mache ich auf der Arbeit beim Mails lesen. Statt mich morgens lange aufzuhalten gehe ich lieber früh ins Büro und mache früh wieder Schluss. Vor allem im Winter bekomme ich so meistens noch ein paar letzte Sonnenstrahlen ab. Für mich klappt es so gut und ist weniger stressig als lange schlafen und lange auf der Arbeit hocken.

        Gefällt 1 Person

      3. Liebe Tanja, danke für diesen wertvollen Tipps. In der Früh kann man gut und ungestört arbeiten. Und noch etwas vom Tag zu haben, ist auch eine tolle Sache.

        In diesem Sinne:

        Sonnige Grüße
        Deine Sarah

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    1. Liebe Annette, es ist sehr schön, dass du eine Morgenroutine hast und dass du sie bereits seit vielen Jahren umsetzt. Möchtest du sie mit uns teilen?

      Entspannte Grüße
      Sarah

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  2. Lustigerweise habe ich, während ich regulär Arbeiten gehen muss, eine ziemlich ausgeklügelte Morgenroutine. Ich kombiniere das „lästige“ Aufstehen mit meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen. Generell baue ich mir genug Zeitpuffer ein, damit es nicht stressig wird.
    Doch die Morgenroutine hält jedoch im Urlaub gar nicht mehr an und ich komme irgendwie nur schwer in meinen Tag. Da werde ich mir noch mal deinen Artikel hier als Anregung nehmen.

    Liebe Grüße,
    Mo

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mo, lieben Dank für deinen Beitrag und den Tipp mit den Zeitpuffern. Das ist wirklich eine gute Sache, damit erst gar kein Stress aufkommen.

      Sonnige Grüße
      Sarah

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  3. Ich bin genau die chaotische Kandidatin, die Du oben beschreibst, mein einziger Lichtpunkt ist die Gleitzeit! So kann ich auch wirklich mal den Wecker ausdrücken und noch eine Runde schlummern, morgens etwas länger in der Zeitung blättern und gerate nicht mehr in Panik, wenn ich mal wieder meine Brille oder meinen Schlüssel suche, bevor es zur Arbeit geht. Echt entspannend, seitdem das bei uns eingeführt wurde und ich wäre froh gewesen, das hätte ich damals schon bei meinen großen Kids gehabt, da hieß es noch 7.00 Uhr die Bürotür aufschließen, das hat mir echt viel Nerven gekostet. Deine Tipps wären da absolut hilfreich gewesen!

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    1. Danke. Es freut mich, dass du jetzt eine Morgenroutine hast und es entspannter ist. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.

      Liebe Grüße
      Sarah

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  4. Während der Arbeitswoche habe ich auch eine ausgeklügelte Routine. Von Lesen, über Kaffee trinken bis zur Bewegung mit dem Hund ist alles dabei.
    In Ferienzeiten gönne ich mir Müßiggang. Und denn zelebriere ich mit Hochgenuss. Also auch eine Art von Routine 😉
    LG
    Carina

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    1. Liebe Carina, in deiner Morgenroutine ist für Körper, Geist und Seele etwas dabei. Das finde ich super. Und ja: Müßiggang ist auch etwas, das viele heutzutage verlernt haben … das wir aber brauchen, um Kraft zu tanken. Weiter so, liebe Carina.

      Fröhliche Grüße
      von Sarah

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    1. Liebe Nora,

      herzlichen Dank für die Nominierung zum „Mystery Blogger Award“! Es freut mich sehr, dass ich nominiert wurde und dir meine Artikel gefallen. Gerne nehme ich teil.

      Entspannte Grüße
      Sarah

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