7 Tipps, wie ich in der Corona-Krise entspannt bleibe

Wir befinden uns durch die Corona-Pandemie in einer Ausnahmesituation. Unser Leben hat sich verändert: Ausgangsbeschränkungen, Home Office Regelungen sowie Schul- und Krippenschließungen zwingen uns dazu, den Alltag umzustrukturieren. Ich bin Sarah M. Richter, Trainerin für Stressbewältigung, und verrate dir, was mir in den stressigen Zeiten hilft, entspannt zu bleiben …

Meine 7 Tipps, um in der Corona-Krise entspannt zu bleiben

1. Ich mache Atemübungen 

Mein 1-Jähriger Sohn kann gerade nicht die Krippe besuchen. Klar, dass unser Alltag nicht mehr wie vorher funktioniert und wir uns neu organisieren müssen. Wenn es sehr stressig zugeht, ist es immer ein guter Tipp, sich auf den Atem zu konzentrieren. Es ist eines der natürlichsten und effektivsten Entspannungsmethoden. 

Wenn wir gestresst sind, atmen wir stockend, flach und unregelmäßig. Atmen wir hingegen ruhig, tief und gleichmäßig, dann entspannen wir ganz automatisch.

Ich öffne daher mindestens einmal am Tag das Fenster für eine Stoßlüftung und tanke genüsslich neue Energie. Und nun kommt meine 5-4-3-5 Regel ins Spiel: Ich atme für 5 Sekunden durch die Nase ein, halte die Luft 4 Sekunden an, atme 3 Sekunden über den Mund aus. Das wiederhole ich ein paar Mal. Ahhh – schon viel besser! 

2. Ich halte mich an die soziale Distanzierung

Ich wohne in Bayern, im Corona-Hotspot und in dem Bundesland, in dem als erste die Ausgangsbeschränkung verordnet wurde. Ich nehme die Vorschriften sehr ernst. Jetzt ist es wichtig, dass wir die älteren Menschen und Menschen mit schwachem Immunsystem schützen, indem wir uns an die Regularien halten, die eine explosionsartige Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen. 

3. Ich stärke mein Immunsystem mit Vitamin D

Was für ein Glück, dass momentan Frühling ist! Ich nutze unseren Balkon, um täglich mindestens 30 Minuten Sonne zu tanken. Unsere Haut bildet mit UV-B Strahlung aus dem Sonnenlicht Vitamin D, das gut für unsere Knochen ist und unser Immunsystem stärkt. Ein starkes Immunsystem ist wichtig, um dem Coronavirus erst gar keine Chance zu geben. Falls du keinen Balkon oder Garten nutzen kannst: Vitamin D ist übrigens auch als Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke erhältlich.

4. Ich plane Feel good Zeiten ein

Es ist erwiesen, dass chronischer Stress unser Immunsystem schwächt. Die Zahl der Immunzellen im Blut sinkt. Die Zellen sind auch nicht mehr so aktiv. Dadurch haben Viren, Bakterien und Keime weniger Gegenwehr. Mein Rat an dich: Sorge für kleine Auszeiten im Alltag –gerade in Zeiten von Corona. Aber wie? Ich selbst plane aktiv Ruhezeiten in meinen Alltag ein und nutze sie für meine Kraftquellen. Ich entspanne beim Lesen, bei einem Schaumbad, beim Tagebuch schreiben, beim Tee trinken und Meditieren. Wobei entspannst du dich?

5. Ich konsumiere Medien nur einmal am Tag

Zu anfangs habe ich allen Informationen zu Corona aufgesaugt. Schnell merkte ich an mir und meinen Mitmenschen, dass dies nicht gut tut. Durch die übermäßige Berichterstattung bekommen wir das Gefühl, es gäbe keine anderen Themen. Wir sorgen uns, haben Angst um uns und unsere Liebsten. Das wiederum stresst uns. Ich empfehle dir deshalb, nur einmal täglich neue Informationen abzurufen. Und am besten nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen!

6. Ich übe mich in Dankbarkeit

Dankbarkeit schafft positive Gefühle wie Freude und lässt uns optimistisch denken. Ich habe ein Einschlaf-Ritual entwickelt. Statt mich zu stressen und zu sorgen, zähle ich vor dem Einschlafen innerlich drei Dinge auf, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Das können ganz kleine Dinge sein – zB. den Tag mit meinen Liebsten verbracht zu haben, ein leckeres Abendessen genossen zu haben, mit meiner weit entfernten Freundin telefoniert zu haben. Es ist nachgewiesen, dass Dankbarkeit uns gesünder und glücklicher macht und unser Wohlbefinden steigert.

7. Ich meditiere täglich

Als berufstätige Mama weiß ich, dass es nicht einfach ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Dennoch ist es für die eigene Gesundheit sehr wichtig. Die tägliche Meditation hilft mir, entspannt und gelassen zu bleiben. Ich starte mit einer Morgenmeditation in den Tag. So fühle ich mich frisch, erholt und gut gelaunt. Ich habe die Morgenmeditation zu einem Ritual werden lassen und in meine Morgenroutine integriert. Alles, was wir täglich machen – wie zum Beispiel das Zähneputzen – fällt uns leichter. Alternativ kannst du auch abend vor dem zu Bett gehen meditieren. Das hilft dir, auch in Corona-Zeiten sorglos einzuschlafen…

Und nun zu dir…

Welchen Tipp möchtest du einmal ausprobieren? Hast du noch etwas zu ergänzen? Ich freue mich über deinen Kommentar!


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14 Kommentare zu „7 Tipps, wie ich in der Corona-Krise entspannt bleibe

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    1. Liebe Annette, das stimmt. Wenn man Atemübungen und Meditation einmal in seinen Alltag integriert hat, möchte man sie nicht mehr missen…

      Liebe Grüße
      Sarah

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  1. Mmmh, also so richtige Rituale habe ich nicht. Ich gehe gerne morgens früh in den Wald zum Fotografieren. Da ist es ruhig und nach 1-2 Stunden habe ich fast alles vergessen, was mich stresst. Teilweise sogar Corona, weil es in der Ruhe und Einsamkeit plötzlich auch so weit weg erscheint. Ansonsten ist Sport auch noch gut, aber alleine muss man sich dazu erst mal aufraffen können…

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Tanja, das klingt toll. Ja, den Wald liebe ich auch. Er spendet so viel Energie und wir können uns dort auf uns selbst konzentrieren – ganz ohne Ablenkung. Sport ist auch eine tolle Ergänzung – danke!

      Viele Grüße, Sarah

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  2. Liebe Sarah,

    viele deiner Tipps wende ich tatsächlich einige deiner Tipps an. Unter anderem besteht meine Auszeit aus lesen. Das erdet mich immer. Auch die Nachrichten über Corona konsumiere ich nur sehr spärlich. Meditation klingt gut, das möchte ich auch mal ausprobieren.

    Liebe Grüße und bleibt gesund,
    Mo

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mo, ja, Lesen ist eine tolle Möglichkeit, zu entspannen und gedanklich in andere Welten einzutauchen.

      Entspannte Grüße
      Sarah

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  3. Ich versuche auch so viel wie möglich Sonne zu tanken! Ich hoffe, sie zeigt sich heute noch, denn ich würde den Rest des Nachmittags gern auf der Hollywoodschaukel verbringen! Ein bisschen lesen und die Wärme genießen!

    Liebe Grüße
    Jana

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Jana, oh ja, das klingt gut. Dann drücke ich dir die Daumen, dass sich die Sonne zeigt und du den Nachmittag auf der Hollywoodschaukel genießen kannst.

      Herzliche Grüße
      Sarah

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  4. Hi,

    Spaziergänge sind für mich auch sehr wichtig, vor allem auch wegen meinem Hund aber auch da es mir hilft mich zu entspannen. Hier bevorzuge ich zurzeit Waldspaziergänge.
    Meditation würde mich auch mal interessieren.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Larissa, es freut mich sehr, dass du einen treuen Begleiter hast, mit dem du spazieren gehst. Waldspaziergänge haben in der Tat nochmal einen größeren Erholungseffekt, da wir ätherische Öle einatmen, die auf uns Menschen eine stark entspannende Wirkung haben.

      Wenn du dich für Meditation interessierst, könnte dir mein Artikel „7 Tipps für Anfänger“ gut gefallen: https://achtsam.blog/2019/01/14/meditation-lernen-7-tipps-fuer-anfaenger/

      Sonnige Grüße
      Sarah

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  5. Liebe Sarah,

    ich möchte gerne noch einen Tipp zum Arbeiten im Homeoffice ergänzen. Mir ist das am Anfang sehr schwer gefallen. Zum einen war da die Sorge um den Virus und die Lockdown-Maßnahmen und zum anderen war ich das Arbeiten von zu Hause überhaupt nicht gewohnt. Ich bin immer gerne ins Büro gefahren, habe den persönlichen Austausch mit den Kollegen sehr genossen und hatte schon fast ein schlechtes Gewissen mich mit privater Kaffeetasse in Jogginghose an den Laptop zu setzen, der auf dem Küchentisch stand. Ein Heimbüro hatte ich nicht. Ich habe überlegt, was mir helfen könnte. Nach den ersten paar sehr seltsamen Tagen habe ich entschieden, eine neue Routine einzuführen, die an meine alte Routine ansetzt. Was meine ich damit? Nun, es ging damit los, dass ich wieder zur gewohnten Uhrzeit aufgestanden bin. Die fehlende halbe Stunde Autofahrt habe ich durch ein gutes Frühstück ersetzt, was ich vorher selten hatte. Ich habe mich auch bürofertig angezogen, also keine Jogginghose mehr, und habe dann zur passenden Zeit Mittagspause gemacht. Die Details der neuen Routine haben mir sehr geholfen, im Homeoffice anzukommen. Jetzt ist es schon fast normal: Videokonferenzen mit dem Team, Telefonieren mit Kunden am Handy, der Küchentisch. Und wenn ich ehrlich bin, war es schon komisch, jetzt die ersten paar Tage wieder im Büro zu sein. Tja, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Er muss seine Gewohnheiten nur einstellen. 🙂

    Viele Grüße
    Christiane

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    1. Liebe Christiane,

      danke für deinen ausführlichen Beitrag. Das stimmt, Routinen sind ein hervorragendes Mittel, damit erst gar kein Stress aufkommt. Ich mag Routinen sehr gerne. Sie geben uns Sicherheit und Struktur.

      Es freut mich, dass dir die Routinen im Home Office so gut helfen und du optimistisch durch die Krisenzeit gehst… Bald haben wir es geschafft! 🙂

      Sonnige Grüße
      Sarah

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